SÄCHSISCHE ZEITUNG

Tanzende Vierbeiner begeistern

Langebrück. Bereits zum achten Mal organisierte der örtliche Kulturverein eine Hundeschau.

Hans-Werner Gebauer

Bereits zum achten Mal organisierte Langebrücks Kulturverein unter seiner neuen Vorsitzenden Ulrike Haase eine Hundeschau. Auf einer Wiesenfläche an der Neulußheimer Straße hatten zwölf Mitglieder des „Rasseoffenen Hovawart Vereins Nossen e. V." ihre Vereinsarbeit vorgestellt. „Die Mühen der Vorbereitung und Durchführung einer solchen Schau haben sich gelohnt", wusste das Langebrücker Vereinsmitglied Ingrid Stelzer zu berichten, denn immerhin waren fast 50, vorwiegend Hundehalter, als Gäste des kleinen Festes gekommen.

„Die Rasse des Hovawart ist in jeder Hinsicht für einen Hundeliebhaber geeignet" so Ingrid Stelzer, „denn der Hund eignet sich sowohl für den Aufgabenbereich Lebensrettung oder Therapie als auch als normaler Gebrauchshund oder Familienliebling".

Das Programm zeigte u. a. die Unterordnung des Hundes und den Weg im Training dahin. Die Vereinsmitglieder gaben hierzu den Gästen auch manchen Tipp. „Die kommunikative freundliche Art der Vermittlung der Erkenntnisse seitens der Hundesportler war ein Garant für das Gelingen der Schau", resümierte Ulrike Haase.

Empfehlungen zur Hundehaltung und zur Ausbildung waren ebenso gefragt, wie das Interesse an der Schutzausbildung. Bevor die Zuschauer und Gäste eine freiwillige Trainingseinheit mit ihrem Lieblingstier absolvieren konnten, wovon reger Gebrauch gemacht wurde, war das „Dog-Dancing" (Hundetanz) nach unterschiedlicher Musik eines der Höhepunkte des Sonnabendnachmittags. Dazu die sogenannre „Agility-Ausbildung", bei der Sport und Spaß für den Hund wie für dessen Halter eine Einheit bilden.

Mit einer Vielzahl von Gesprächen und dem Erfahrungsaustausch zwischen aktiven Hundesportlern des Vereins und den Gästen klang die achte Langebrücker Hundeschau aus. „Das Interesse in diesem Jahr motiviert uns, auch für 2009 eine solche Veranstaltung in Langebrück zu organisieren", war sich Ingrid Stelzer sicher. Zugleich galt ihr Dank auch der Ortschaft, die die Schau materiell und finanziell unterstützte.


REGIONALINFORMATION

Bei Langebrücker Vereinsschau tanzt der Hund

Langebrück. Seit 1982 hat Ingrid Stelzer ihr Herz an die Hovawarts verloren. Seitdem züchtet die Langebrückerin die Hunderasse. Aber nicht nur ihre eigenen Tiere will sie am Sonnabend bei einer Hundeschau zeigen. Seit mehreren Jahren ist sie Mitglied im Hundesportveein von Nossen, gut 40 Kilometer von Langebrück entfernt. Die Vereinsmitglieder sind am Sonnabendnachmittag in Langebrück zu Gast. Ab 14 Uhr präsentieren sie ihre Arbeit auf einem Gelände in der Neulußheimer Straße.

Bereits zum achten Mal findet die Hundevorführung mit Tieren verschiedener Rassen statt. „Mit dem Verein sind wir überall mal zu Gast", erzählt Ingrid Stelzer. Der Besuch in ihrem Heimatort Langebrück ist nach all den Jahren zur Tradition geworden. Vor allem um eins geht es den Mitwirkenden: Sie wollen zeigen, wie Hundehalter mit ihren Haustieren arbeiten können. „Den Hunden macht das Lernen Spaß, das sieht man."

Ein besonderer Höhepunkt ist am Sonnabend dann auch der Auf­tritt eines weiblichen Vereinsmitglieds. Sie betreibt mit ihrem Hund „Dogdance", tanzt also mit ihm. „Das ist eine neue Disziplin im Hundesport und es ist großartig", meint da auch Ingrid Stelzer anerkennend. Ansonsten geben die Veranstalter auch Einblicke in die Leistungsarbeit mit dem Hund und Agility, bei dem der Hund einen Hindernisparcours überwindet. (jam)

 

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